WM66        Chronik        Musikgruppe WA:N         Musikgruppe WM66        Fußballweltmeisterschaft        Waschmaschine      
 © devisor.de


FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 1966 IN ENGLAND




An der Qualifikation zur 8. Fußballweltmeisterschaft nahmen insgesamt 70 Teams teil, wovon 16 die Endrunde erreichten. Im Gegensatz zu den vorherigen Weltmeisterschaften wurden die Startplätze für die einzelnen Kontinente neu verteilt:
Europa: 10 Mannschaften (bisher 12)
Südamerika: 4 Mannschaften (bisher 3)
Asien: 1 Mannschaft
Nord- bzw. Mittelamerika: 1 Mannschaft

Zum erstenmal erreichte mit Korea eine asiatische Mannschaft das Viertelfinale. Der Titelverteidiger Brasilien schied bereits in der Vorrunde nach Niederlagen gegen Ungarn und Portugal aus.

Die Halbfinalpaarungen lauteten:
Deutschland - UdSSR : 2:1
England - Portugal : 2:1

Im Spiel um Platz 3 besiegte Portugal (mit Eusebio) die UdSSR mit 2:1.

Im Finale zwischen Deutschland (Kapitän: Uwe Seeler) und England stand es nach der regulären Spielzeit 2:2. In der Verlängerung fiel dann jenes berühmte Wembley-Tor, über das auch heute noch heftig diskutiert wird.

Das Spiel endete schließlich mit 4:2 für England und Bobby Moore (Kapitän der engl. Mannschaft) erhielt den Pokal von der engl. Königin. Das Mutterland des Fußballs war nun zum ersten- und bisher einzigenmal Weltmeister geworden. Zum drittenmal konnte die Mannschaft des Gastgeberlandes den Heimvorteil nutzen (Uruguay 1930, Italien 1934).


Das Tor, das Geschichte machte.

89 Tore fielen bei der WM in England - und eines machte Geschichte.
Das »Wembley-Tor« zum 3:2 für England im Finale gegen Deutschland.

11. Minute der Verlängerung: Geoff Hurst donnerte den Ball unter die Latte. Von dort aus sprang er ... ja, wohin? Die Gastgeber jubelten, die Deutschen winkten ab.
Keiner aber hatte es wirklich richtig gesehen, Schiedsrichter Dienst auch nicht.
Nur ein Deutscher wußte es genau. »Der Ball war drin«, war sich Bundespräsident Heinrich Lübke absolut sicher.
So sicher wie Linienrichter Bachramow aus der UdSSR.
Der Schweizer Referee hatte ihn befragt und daraufhin zur Mitte gezeigt. 3:2 für England! Hursts 4:2 war nur noch der Schlußpunkt.




Weiterführende Links:
Das letzte Geheimnis von Wembley
Die Halbzeit-Theorie
Die Abpfiff-Theorie
Wembley-Tor doch nicht drin?
Wembley – Ein Tor macht Geschichte
Wembley 1966, das Original des Klassikers



wm66.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.